Auf Erfolgskurs: das FIS Strategiedepot

Mit einer Wertsteigerung von rund 22 Prozent im letzten Jahr hat das FIS Strategiedepot erfreuliche Ergebnisse erwirtschaftet. Lesen Sie mehr über die Hintergründe und was Sie dabei an Impulsen für Ihre Geldanlage mitnehmen können.

Auch unser FIS Strategiedepot hat im letzten Jahr eine Wertsteigerung von rund 22 Prozent erfahren.

Wie war das möglich?

Nach dem für die Anleger enttäuschenden Jahr 2018 hatte zu Beginn des Jahres 2019 kaum jemand mit einem so erfolgreichen Börsenjahr gerechnet. Im Rückblick ist die Erklärung hierfür jedoch recht einfach und plausibel.

Die Aktienmärkte sind aus zwei Gründen gestiegen: Erstens ist die Erkenntnis gereift, dass die 2018 zaghaft eingeleitete Zinswende, hin zu wieder höheren Zinsen, in Zukunft quasi endgültig abgesagt ist. Die professionellen Marktteilnehmer müssen nun auf breiter Front davon ausgehen, dass die Zinsen in absehbarer Zeit vermutlich viele Jahre nicht mehr deutlich steigen werden. Und der Marktzins ist nun einmal die Gravitationskraft, die auf alle Wertanlagen einen starken Einfluss hat.

Je niedriger der Marktzins, umso werthaltiger werden die Anlagen, die ich bereits besitze – vor allem auch Sachanlagen aller Art, zu denen eben auch physisch vorhandene börsennotierte Unternehmen, also Aktien gehören. Dies gilt aber auch für andere Sachwerte wie zum Beispiel Gebäude, Grundstücke, Wald- und Ackerflächen, Maschinen, Gold, werthaltige Uhren, Antiquitäten, Kunstgegenstände …

Aktien haben gegenüber den anderen genannten Sachwerten jedoch den großen Vorteil, dass diese weder bewirtschaftet, noch aufbewahrt, noch beschützt werden müssen und deshalb schlicht viel weniger eigene Arbeit verursachen. Der vermeintliche Stress, dass börsennotierte Aktien im Vergleich zu den anderen oben genannten Sachwerten einen täglichen Kurs an der Börse bekommen, der mitunter schwankt, ist bei kühler Betrachtung eigentlich unerheblich. Der Wert von Immobilien oder Uhren z. B. schwankt ebenfalls stark, aber das steht nicht jeden Tag auf einem Beleg.

Der zweite Grund für die guten Aktienmärkte ist, dass die Zentralbanken sehr schnell auf die Konjunktursorgen reagiert haben und erneut erhebliche geldpolitische Lockerungsmaßnahmen ergriffen haben.

Trotzdem sind wir gut beraten, diese Entwicklungen genau zu beobachten und nicht übermütig zu werden.

Es bleibt dabei, dass Prognosen für die Konjunktur, und daraus abgeleitet für die Entwicklung von Wertpapieren, sehr schwierig sind. Wichtig ist es, langfristig zu denken und die Chancen der Wertpapieranlage überhaupt zu nutzen. Dazu bieten sich für uns nur zwei sinnvolle Wege an. Entweder man stellt ein Portfolio aus verschiedenen Anlageklassen passiven Fonds und ETFs zusammen oder man wählt erfolgreiche Vermögensverwalter aus. In beiden Welten gilt es immer breit zu streuen, um Risiken zu reduzieren und nachhaltige Erträge zu erwirtschaften.

Unser FIS Strategiedepot hat in 2019 sehr erfreuliche Ergebnisse erwirtschaftet. Trotzdem rechnen wir auch 2020 wieder mit erheblichen Schwankungen.

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