Die erste eigene Wohnung: Welche Versicherungen sind nötig?

Die Schule ist zu Ende, endlich raus ins Leben: Wenn junge Erwachsene ihre erste Wohnung beziehen, muss an vieles gedacht werden. Natürlich stehen erstmal Umzug und Möbelkauf an. Doch auch Versicherungen sollten nicht vergessen werden. Welche sind für die erste eigene Wohnung wichtig?

Private Haftpflichtversicherung

Der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung ist unverzichtbar, sobald man in die erste eigene Wohnung zieht – ausgenommen sind Schüler, Studenten und Azubis, die noch bei den Eltern mitversichert sind. Falls die Eltern keine private Haftpflichtversicherung mit Familientarif haben, ist eine private Haftpflichtversicherung zwingend notwendig, denn sie deckt Sach-, Personen- oder Vermögensschäden ab, die oft hohe Kosten verursachen und existenzbedrohend sein können. Private Haftpflichtversicherungen sind bereits für rund 50 Euro pro Jahr zu haben. Eine wertvolle Investition und ein Muss beim Einzug in die eigenen vier Wände!

Krankenversicherung

Ab dem 25. Lebensjahr muss eine eigene Krankenversicherung abgeschlossen werden, auch von Schülern und Studenten. Die Krankenversicherung gehört zum Sozialversicherungssystem und greift bei allen medizinisch notwendigen Behandlungen. Bei voll Berufstätigen zahlt der Arbeitgeber im Krankheitsfall sechs Wochen lang das volle Gehalt weiter, dann übernimmt die Krankenversicherung und zahlt ein Krankentagegeld von höchstens 70 Prozent des Bruttoeinkommens. Da nur ein Teil des Zahnersatzes von der Krankenversicherung übernommen wird, kann sich eine Zahnzusatzversicherung lohnen.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Spätestens mit Beginn der Ausbildung, des Studiums oder zum Berufsstart sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Zu einer Berufsunfähigkeit kommt es öfter als man denkt. Krankheiten, Unfälle oder Allergien können dazu führen, dass der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Zu bedenken ist auch, dass Azubis und Studenten keinen Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente haben. Sie greift erst nach fünf Jahren im Beruf oder nach 60 Beitragsmonaten. Junge Leute sollten sich deshalb absichern. Sie haben den Vorteil, dass Beiträge im jungen Erwachsenenalter noch deutlich niedriger sind.

Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung sichert bei Erwerbsunfähig durch einen Unfall ab. Die private Unfallversicherung kann sinnvoll sein, weil die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Unfällen bei der Arbeit und auf dem Arbeitsweg zahlt. Unfälle in der Freizeit sind nicht versichert. Die Unfallversicherung macht allerdings nur Sinn, wenn keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die erste Wahl, denn sie sichert auch bei Berufsunfähigkeit im Krankheitsfall ab. Bei der Unfallversicherung wird keine Rente, sondern eine vereinbarte Summe ausgezahlt.

Wollen Sie mehr erfahren? Wir beraten Sie zu Versicherungen beim Einzug in die erste eigene Wohnung. Rufen Sie uns an unter der 069-24 74 34 97-0 oder buchen Sie online einen Beratungstermin!

 

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