Sollte ich meine Arbeitskraft absichern?

Wer jung und voller Tatendrang ins Berufsleben startet, macht sich oftmals wenig Gedanken darüber, was im Falle einer Berufsunfähigkeit passiert. Doch Unfälle oder Krankheiten können jeden treffen. Statistisch gesehen ist jeder Vierte betroffen. Gut, wenn man mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorgesorgt hat. Je früher, desto besser!

Wie hoch ist das Risiko?

Nach Angaben der deutschen Rentenversicherung liegt die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, bei etwa 25 Prozent. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass nur Menschen in körperlich fordernden Berufen gefährdet sind. Hauptursache für Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen mit einem Anteil von über 40 Prozent. An Depressionen oder Burn-Out leiden immer mehr Menschen und somit sind auch Arbeitnehmer mit Schreibtischjobs betroffen. Der zweithäufigste Grund für Berufsunfähigkeit sind orthopädische Erkrankungen, wie Rückenleiden. Auch berufsbedingte Hauterkrankungen werden häufig gemeldet: Gerade Menschen in Pflege- oder Friseurberufen, die oft mit Nässe und Reinigungsmitteln in Kontakt kommen, sind davon betroffen. Hautkrankheiten beginnen oft schleichend und werden mit der Zeit chronisch. Schwere Unfälle kommen zum Glück mit 10 Prozent eher selten vor.

Wer zahlt bei einer Berufsunfähigkeit?

Wenn man krank wird, zahlt zunächst der Arbeitgeber sechs Wochen das Gehalt. Ab dem 43. Tag übernimmt die gesetzliche Krankenkasse und zahlt höchstens 90 Prozent des Nettoarbeitsentgelts. Nach 72 Wochen greift die staatliche Erwerbsminderungsrente: Das sind rund 30 bis 35 Prozent des letzten Bruttogehalts. Wer noch etwa drei bis sechs Stunden täglich arbeiten kann, erhält eine halbe Erwerbsminderungsrente, das bedeutet etwa 14 bis 17 Prozent. Diese Zahlungen reichen nicht zur Finanzierung des gewohnten Lebensstandards.

Wie kann man vorsorgen?

Wer berufsunfähig wird, steht vor einer ganz neuen Lebenssituation: Es ist oft nicht einfach zu akzeptieren, dass die eigene Psyche oder der Körper nicht mehr so leistungsfähig sind wie zuvor.  Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet einem in dieser Phase wertvolle Entlastung, denn sie sichert finanziell ab. Im Leistungsfall zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente, wenn der Versicherte zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist. Die Höhe der Zahlungen lässt sich individuell vereinbaren und bezieht sich auf das letzte Einkommen. Je früher eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wird, desto geringer fällt in der Regel der zu zahlende Beitrag aus.

Gern beraten wir Sie zur Berufsunfähigkeitsversicherung und finden eine maßgeschneiderte Lösung für Sie.

 

Autorin des Artikels:

Korinna Littschwager-Humml
Geprüfte Finanzanlagenfachfrau & Geschäftsführerin

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