Sind Aktien wirklich viel zu teuer?

Ein Argument, das viele Anleger von der Börse fernhält: „Aktien sind viel zu teuer“. Aber dem ist nicht so. Analysen zeigen, dass die Gewinnrendite (Unternehmensgewinn geteilt durch Börsenbewertung) bei Unternehmen im globalen Aktienindex MSCI World rund sechs Prozent beträgt. Einfacher formuliert bedeutet das: Wenn der Kurs einer Aktie steigt, muss das Papier nicht teurer werden, wenn die Gewinne der Unternehmen ebenfalls steigen.

Vergleicht man die Bewertung von Aktien mit anderen Anlageklassen z.B. Immobilien oder Anleihen, stellt man fest, dass Anlagen mit Aktien fair bewertet sind. Deshalb können die Kurse ertragsstabiler Unternehmen noch stärker steigen. Vergleicht man die heutigen Bewertungen mit denen von der Jahrtausendwende, wurden damals fast das 40-fache der Gewinne bezahlt. Ein Crash (bekannt als Neue Markt Crash) an den Börsen war die Folge. Davon sind wir heute weit entfernt. Und Bundesanleihen rentierten damals mit rund 5 Prozent. Heute liegt die Rendite bekanntlich bei null.

Deshalb sind Anlagen mit Aktien in gut diversifizierten Investmentfonds alternativlos in der Geldanlage.