Rückblick: Neujahrsempfang 2020

Das neue Jahr haben wir mit unserem Neujahrsempfang am 20. Januar 2020 in der Frankfurter Villa Merton gestartet. Die wichtigsten Punkte des Abends  lassen wir gerne für Sie noch einmal Revue passieren.

 

Herr Dr. Kaffarnik

gab einen Ausblick auf das Jahr 2020, das geprägt sein wird von anhaltend niedrigen Zinsen. Trotzdem legen die meisten Deutschen ihr Geld laut seiner Aussage immer noch schlecht und unüberlegt an, ob zinslos auf dem Sparbuch oder in negativ verzinsten Staatsanleihen. „Angsthasen ohne Ende sind die Deutschen“ war sein Kommentar dazu.

Die Frage, ob Aktien zu hoch bewertet sind, beantwortete er am Beispiel des Deutschen Aktienindex DAX, der aktuell tiefer steht als vor 20 Jahren. Nur 6 Aktien bewegen sich derzeit am Allzeithoch. Die durchschnittliche jährliche Wertentwicklung von Aktien liegt im Zeitraum 1900 – 2017 bei 5,20%, bei Staatsanleihen hingegen bei 2,40%.

Diversifikation im Portfolio – als eine breite Streuung – mit einer internationalen Anlagestrategie ist die einzige Lösung für den Anlagenotstand in Zeiten niedriger Zinsen.

Herr Dr. Kaffarnik schloss seinen Vortrag mit dem Zitat von Tolstoi:

Für denjenigen, der Geduld hat, wird alles gut!

Überraschen würde seiner Meinung nach das Jahr 2020, wenn die Aktienmärkte durch die Decke gehen, die Inflation zurück käme und Gold wieder den Höchststand von 1.900 USD erreichen würde. Nicht nur das, sondern auch die Tatsache, dass Herr Trump und Herr Xi ziemlich beste Freunde werden, ist eher unwahrscheinlich.

Den Vortrag von Herrn Dr. Kaffarnik haben wir während unserer Veranstaltung aufgezeichnet – schauen Sie einfach mal rein:

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Mehr Informationen

 

Herr Guntram Overbeck

von der Schweizer Helvetia Lebensversicherung gab in seinem Vortrag „Erben & Schenken“ einen Kurzüberblick über steueroptimierte Lösungen.

Er zeigte eingangs sehr anschaulich, wie wichtig ein Testament ist:  Dazu führte er das Beispiel einer erbberechtigten Nichte vor,  die keiner kennt, die allerdings mit dem Erbe bedacht wird, falls kein Testament vorhanden ist.

Oder am Beispiel eines Großvaters, der seinem Enkel 500.000 Euro vererbt, stellte er die Steuerlast des Enkels im Falle einer Vererbung des Geldbetrags und im Falle einer Rente gegenüber. Der Enkel muss 33.000 Euro an den Fiskus bezahlen, wenn er das Geld vom Großvater erhält, hingegen 0 Euro im Fall einer Rente.

Abhängig von der jeweiligen Lebens- und Familiensituation bieten sich verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten Vermögen steuerfrei zu übertragen. Er schloss seinen Vortrag mit einem weisen asiatischen Sprichwort:

Man soll sein Leben so planen, als ob man ewig lebe, und so organisieren, als ob man morgen sterbe.

 

Dem schließen wir uns an und beraten Sie gerne bei Ihren Fragen zu Gestaltungsmöglichkeiten rund um das Thema „Erben und Schenken“.

PS: Der Sonderdruck Nachlass und Steuern Vermögensübertragung mit Versicherungslösungen der Helvetia informiert zu allen wichtigen Themen rund um „Erben und Schenken“.

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